Curtain Call: Ein Abend, an dem ihr jemand anderes seid
Es gibt Spieleabende, die man kennt. Würfel fallen, Karten werden gezogen, jemand gewinnt nach festen Regeln. Curtain Call funktioniert anders. Hier gibt es keine Würfel und keine Rätsel. Stattdessen bekommt jeder von euch eine Rolle, ein Ziel und einen Raum voller Menschen, die genau dasselbe wollen wie ihr: gewinnen, und zwar mit den eigenen Worten.
Was ist ein Rollenspiel Dinner?
Die meisten kennen das Krimi Dinner: ein Mordfall, verteilte Rollen, ein Abend voller Verdächtigungen. Curtain Call gehört zur selben Familie, dem Rollenspiel Dinner, geht aber einen eigenen Weg. Statt eines einzelnen Falls mit vorgegebener Auflösung bekommt jede Person ein eigenes, geheimes Ziel neben ihrer offiziellen Rolle. Was am Ende passiert, hängt komplett davon ab, wie überzeugend, geschickt oder gerissen ihr im Laufe des Abends wart.
Kein Skript schreibt vor, wer gewinnt. Das entscheidet ihr, mit jedem Satz, jeder Frage und jeder Antwort.
Die Idee dahinter
Der Claim von Curtain Call lautet: "Sei für einen Abend jemand anderes." Genau darum geht es. Ihr seid nicht ihr selbst am Tisch, sondern Richterin, Investor, Gründer oder Zeuge, mit einer eigenen Geschichte, eigenen Interessen und einem eigenen Grund, warum euch der Ausgang des Abends nicht egal ist.
Diese doppelte Struktur, öffentliche Rolle plus geheimes Ziel, ist das Herzstück jeder Edition. Sie sorgt dafür, dass niemand nur eine Figur spielt, sondern echte Entscheidungen trifft: Verrate ich, was ich wirklich vorhabe? Vertraue ich der Person neben mir? Spiele ich meine Schwäche aus oder verstecke ich sie?
Für wen ist das gemacht?
Curtain Call ist für Gruppen gedacht, die mehr wollen als einen weiteren Spieleabend. Für Menschen, die gerne performen, verhandeln, bluffen und zwischen den Zeilen lesen. Man braucht keine Vorerfahrung mit Rollenspielen und keine Vorbereitung, alles Nötige steht in den Materialien, die vor dem Abend ausgeteilt werden.
Gespielt wird zu viert bis zu acht, ab 14 Jahren, an einem gewöhnlichen Esstisch. Keine Bühne, keine Kostüme nötig, nur die Bereitschaft, sich für ein paar Stunden auf eine andere Rolle einzulassen.
Digital, aber mit echtem Materialgefühl
Alle Editionen erscheinen digital. Direkt nach dem Kauf gibt es Zugriff auf sämtliche Materialien: Rollenbooklets, Karten, alles fertig zum Selbstausdrucken. Kein Warten auf Versand, kein Lagerware, die verstaubt. Trotzdem sind die Materialien so gestaltet, dass sie sich wie echte Dokumente anfühlen, nicht wie ein einfaches PDF.
Eine Marke, viele Bühnen
Curtain Call ist als Reihe angelegt. Jede Edition verlegt das Grundprinzip in ein neues Setting: einen Gerichtssaal, eine Pitch Night, und in Zukunft weitere Bühnen. Was bleibt, ist das Gefühl, das jede Edition erzeugen soll: für einen Abend lang wirklich jemand anderes zu sein, mit allem, was dazugehört.
0 Kommentare